Phrasen, die du deine Charaktere sagen lassen kannst

Wenn ich mich in Pinterest durchklicke, lese ich oft kurze Memes und Zitate, die mich sehr inspirieren. Ich denke  mir dann so etwas wie: „Hey, das passt doch perfekt zu (Name des Charakters) Persönlichkeit!“ Die Phrasen landen natürlich sofort in meinem Notizbuch, dass ich immer dabei habe. Und mit ihnen entstehen in meinem Kopf gleich neue Situationen und Konflikte.

Hiermit eröffne ich eine neue Rubrik: (Muss mir noch einen Namen ausdenken… macht mal Vorschläge…)


„Hi, du siehst nett aus!“

„Das täuscht.“


„Gib mir mal bitte das Dings neben dem Teil wo das Zeugs draufliegt…“


„Sie weint, was soll ich machen?!

„Äh… gib ihr Zuspruch oder so!“

„WIE soll ich das machen?“

„Fang mit Umarmungen an!

„Mit WAS?“


„Okay, ganz ruhig, was ist unser Plan?“

„Unser was?“

„OMG, wir werden alle sterben!“


„Hey, du blutest.“

„Hm? Oh, das erklärt so einiges.“

„Zum Beispiel?“

„Zum Beispiel den brennenden Schmerz in meiner Hüfte.“

„Geh das behandeln.“

„Brauch ich nicht. Ich wurde schon einmal angeschossen, weißt du noch?“

„Es ist nicht so, als würdest du eine Immunität gegen Schüsse entwickeln?!“

Unsere Welt

Gehört ihr auch zu den Leuten, bei denen ein Besuch im Shoppingcenter nicht vorbeigeht, ohne in den lokal anwesenden Buchladen gewesen zu sein? Im Prinzip ist es doch das Highlight des Tages für uns Leseratten! Scheiß auf Klamotten, ab zu unseren Büchern.

Wo Bücher in der Nähe sind, fühlen wir uns gleich wohler. Eine gewisse Ausgeglichenheit breitet sich in uns aus und wir können entspannen.

Dabei sind die meisten von uns wohl wenig entscheidungsfreudig. Wie andere vier Stunden in einem Klamottenladen verbringen können, verlieren wir uns in unserer Welt. Bis wir das, was wir suchen, finden, dauert es lang. Denn eigentlich wissen wir nicht wirklich, was wir suchen. Und finden es trotzdem jedes Mal.

Wenn ich zu einem besonderen Anlass einen Thalia-Gutschein geschenkt bekomme, suche ich den Shop so schnell es geht auf. Meist reicht der Gutschein nur für ein Buch, also suche ich und suche…

Wenn ich unter Zeitdruck stehe, brauche ich eine Stunde, um ein Buch zu finden.

Wenn ich Zeit habe, zieht es sich laaaaange hin.

Aber immerhin ist es ja auch eine wichtige Entscheidung.

Anders als bei anderen Dingen kann man sich bei Büchern nicht auf das Cover verlassen. Es kann noch so einladend aussehen, das Buch muss nicht unbedingt gut sein.

Außerdem ist es eine neue Welt die du mit nach Hause nimmst. Geschichten prägen uns und unser denken. Ich lasse mich von Büchern gern überraschen.

 

Oft sind es auch die Läden, die uns verzaubern. Gehen wir von den Shoppingzentren weg, sondern suchen unseren Weg in schnuckeligen kleinen Altstätten, Dörfern, oder Großstätten. Was ist euer persönlicher Lieblingsbuchladen?

Meiner? Oh… ich war damals mit meiner Familie ein kleines österreichisches Städtchen erkunden, als vor mir ein schöner, rustikaler Buchladen auftauchte. Es war etwas eng, dafür aber umso gemütlicher. Die Leute, die rein kamen, kannten sich einander und die Bedienung war sehr freundlich. Auch mich als Touristin sprach man an, fragte mich nach meinen Favoriten und Wünschen. Sehr nett!

In dem Laden habe ich mir damals „Macbeth“ gekauft… als kleines Büchlein, gebunden, keine fünf Euro teuer. Eine Erinnerung, ein klassisches Buch für einen klassischen Laden.

Du bist ein Autor, wenn…

…dich dein (Writer)freund fragt, was denn so läufst, du antwortest mit: „Och naja. Einer ist gestorben. Eine Bombe ist explodiert. Eine unerfüllte Liebe. Das übliche halt.“

…du dich an Geschichten aus deinem Leben erinnerst, als wären sie in einem Buch vorgekommen und du dir ein anderes Ende zu den Geschichten ausdenkst.

…du die Grenzen deines Lebens mit Schreiben überbrückst.

…du weißt, dass die Welten in Büchern real sind.

…du weißt, das die Geschichten dieser Welt erzählt werden müssen. Das ist wie atmen.

…du einen Hang zur Poesie und Dramatik hast 😉

Happy Eastern!

Bald ist Ostern! Ich hoffe, ihr genießt die Karwoche und die Ferien. Mal sehen, ob ich es schaffe, in den Ferien ein paar Beiträge zu machen…

Hier habt ihr ein paar Inspirationen zum Schreiben für Ostern (diesmal mit kurzem, anregendem Beispielklapptext):

Schreibe über…

  • …eine besondere Überraschung

z.B.: Claire findet Ostern schrecklich! Die Geschenke sind schlecht, dass Familienessen todlangweilig, und in die Kirche muss sie auch immer! Aber als am Morgen des Ostersonntags ein geheimnisvolles Paket ohne Absender vor der Haustür steht, ändert sie ihre Meinung schlagartig…

  • …unerwarteten Besuch

z.B.: Mike freut sich über vier ruhige Tage, allein in seiner Studentenwohnung. Endlich mal nicht büffeln! Doch dann klingelt es an seiner Haustür, und seine Planung für Ostern ist so gut wie über den Haufen geworfen…

  • …ein gutes Versteck

Ernsthaft: Hier gibt es für alle Genre so viele Auswahlmöglichkeiten… das überlasse ich einfach euch.

  • … Familie

Einfach, weil Ostern ein Familienfest ist…

  • Religion

…und ein religiöses gleich dazu.

Alle Themen sind natürlich verschieden und für jedes Genre interprätierbar.

Wenn ihr eure Kurzgeschichten auf der Seite lesen wollt, dann schreibt es doch mal in die Kommentare!

WAAARRGH!!

Oh man, kennt ihr das?!

Ihr fang einen Roman an.

Schreibt.

Und schreibt.

Und schreibt.

Und dann fällt euch eine neue, viel bessere Idee zu einer Story ein???

Das kotzt mich so an! Ich weiß genau, wenn ich jetzt anfange, die neue Story zu Papier zu bringen, vergammelt die alte in meinem Kopf und wird zum gescheiterten Projekt.

Im Prinzip kann man das ganze nur Umgehen, wenn man die eine Story-Idee in die andere einbringt, aber…

…wenn man das andauernd macht, hat man letztendlich eine Story voll mit verwirrenden Neben- und Hintergrundgeschichten, sodass sich jeder Leser in dem Wirrwarr verirrt.

Am besten wäre es, man vermeidet das NACHDENKEN, damit man einfach auf keine andere Geschichte kommt.

Aber wenn wir das auch noch machen, besteht die ganze Welt am Ende nur noch aus Idioten. oder jedenfalls aus mehr, als ohnehin schon rumlaufen.

Ich oder Er?

Letztens habe ich mich gefragt…

Was ist eigentlich besser? In der Ich oder Er-Perspektive zu schreiben?

Ich meine, mein Roman umfasst nun so um die 20 Seiten. In der Er-Perspektive. Aber irgendwie ist mir das in letzter Zeit zu kompliziert geworden. Ständig komme ich mit dem „er“ in Konflikt, weil man beim lesen einfach nicht weiß, welcher „er“ denn da gemeint ist. Der Prota-„Er“, oder der „Er“, der einen der Nebenpersonen darstellt? Also habe ich entschieden: Alles nochmal in der Ich-Perspektive!

Tja.

Und jetzt sitze ich daran, 20 Seiten nochmal in die Ich-P. umzuwandeln.

Extrems nervig.

Sollte man also von Anfang an mit der Ich Perspektive loslegen? Vom Schreiben her ist es leichter, vom Situation-Erfassen und Lesegefühl, und vor allem für die Darstellung ist es aber wohl besser, man schreibt, in der Er-Perspektive.

Deswegen sind die wenigsten Romane wohl in der Ich-P. geschrieben. Aber ist es deswegen gleich schlechter?

Fragen über Fragen. Ich denke, die Antworten bekommt man nur durch Erfahrung. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Sprechen wir das Thema in einigen Jahren nochmal an, wenn ich etwas mehr Erfahrung habe. Ich speichere mir den Termin im April 2019 🙂

Zitate

Beschreiben verändert das Beschriebene.  −Georg Wilhelm Exler

Schreiben ist leicht – man muss nur die falschen Wörter weglassen.  – Mark Twain

Wenn einem Autor der Atem ausgeht, werden die Zitate nicht kürzer, sondern länger. ∼ John Steinbeck

Hassen ist wie atmen: Macht man es unbewusst, fällt es leicht, macht man es bewusst, fällt es schwerer, aber abschalten kann man es niemals. ∼ A. A.

 

Empfehlung!

Wenn ihr mal nichts mehr zu lesen habt:

Ich empfehle die „Besondere Kinder“-Trilogie von Ransom Riggs:

(1) Die Insel der Besonderen Kinder

(2) Die Stadt der Besonderen Kinder

(3) Die Bibliothek der Besonderen Kinder

Im Englischen im Original erschienen als

(1) Peculiar Children

(2) Hollow City

(3) Library of Souls

 

Eine absolut empfehlenswerte Fantasy-Trilogie! Der erste Band holt etwas weit aus und scheint sich vorerst auf die geschichtlichen Hintergründe der Story zu konzentrieren, aber ehe man sich versieht, findet man sich in Miss Peregrines Heim für Besondere Kinder wieder und schließt den Protagonisten Jacob, die feurige Emma, die junge Claire, die stille Fiona, den mutigen Hugh, den stolzen Enoch, den Gentleman Horace, den unsichtbaren Millard und die starke Bronwyn ans Herz. Folge ihnen durch ein Labyrinth von Ort, Zeit und Schicksal!