Du bist ein Autor, wenn…

…dich dein (Writer)freund fragt, was denn so läufst, du antwortest mit: „Och naja. Einer ist gestorben. Eine Bombe ist explodiert. Eine unerfüllte Liebe. Das übliche halt.“

…du dich an Geschichten aus deinem Leben erinnerst, als wären sie in einem Buch vorgekommen und du dir ein anderes Ende zu den Geschichten ausdenkst.

…du die Grenzen deines Lebens mit Schreiben überbrückst.

…du weißt, dass die Welten in Büchern real sind.

…du weißt, das die Geschichten dieser Welt erzählt werden müssen. Das ist wie atmen.

…du einen Hang zur Poesie und Dramatik hast 😉

Happy Eastern!

Bald ist Ostern! Ich hoffe, ihr genießt die Karwoche und die Ferien. Mal sehen, ob ich es schaffe, in den Ferien ein paar Beiträge zu machen…

Hier habt ihr ein paar Inspirationen zum Schreiben für Ostern (diesmal mit kurzem, anregendem Beispielklapptext):

Schreibe über…

  • …eine besondere Überraschung

z.B.: Claire findet Ostern schrecklich! Die Geschenke sind schlecht, dass Familienessen todlangweilig, und in die Kirche muss sie auch immer! Aber als am Morgen des Ostersonntags ein geheimnisvolles Paket ohne Absender vor der Haustür steht, ändert sie ihre Meinung schlagartig…

  • …unerwarteten Besuch

z.B.: Mike freut sich über vier ruhige Tage, allein in seiner Studentenwohnung. Endlich mal nicht büffeln! Doch dann klingelt es an seiner Haustür, und seine Planung für Ostern ist so gut wie über den Haufen geworfen…

  • …ein gutes Versteck

Ernsthaft: Hier gibt es für alle Genre so viele Auswahlmöglichkeiten… das überlasse ich einfach euch.

  • … Familie

Einfach, weil Ostern ein Familienfest ist…

  • Religion

…und ein religiöses gleich dazu.

Alle Themen sind natürlich verschieden und für jedes Genre interprätierbar.

Wenn ihr eure Kurzgeschichten auf der Seite lesen wollt, dann schreibt es doch mal in die Kommentare!

WAAARRGH!!

Oh man, kennt ihr das?!

Ihr fang einen Roman an.

Schreibt.

Und schreibt.

Und schreibt.

Und dann fällt euch eine neue, viel bessere Idee zu einer Story ein???

Das kotzt mich so an! Ich weiß genau, wenn ich jetzt anfange, die neue Story zu Papier zu bringen, vergammelt die alte in meinem Kopf und wird zum gescheiterten Projekt.

Im Prinzip kann man das ganze nur Umgehen, wenn man die eine Story-Idee in die andere einbringt, aber…

…wenn man das andauernd macht, hat man letztendlich eine Story voll mit verwirrenden Neben- und Hintergrundgeschichten, sodass sich jeder Leser in dem Wirrwarr verirrt.

Am besten wäre es, man vermeidet das NACHDENKEN, damit man einfach auf keine andere Geschichte kommt.

Aber wenn wir das auch noch machen, besteht die ganze Welt am Ende nur noch aus Idioten. oder jedenfalls aus mehr, als ohnehin schon rumlaufen.

Ich oder Er?

Letztens habe ich mich gefragt…

Was ist eigentlich besser? In der Ich oder Er-Perspektive zu schreiben?

Ich meine, mein Roman umfasst nun so um die 20 Seiten. In der Er-Perspektive. Aber irgendwie ist mir das in letzter Zeit zu kompliziert geworden. Ständig komme ich mit dem „er“ in Konflikt, weil man beim lesen einfach nicht weiß, welcher „er“ denn da gemeint ist. Der Prota-„Er“, oder der „Er“, der einen der Nebenpersonen darstellt? Also habe ich entschieden: Alles nochmal in der Ich-Perspektive!

Tja.

Und jetzt sitze ich daran, 20 Seiten nochmal in die Ich-P. umzuwandeln.

Extrems nervig.

Sollte man also von Anfang an mit der Ich Perspektive loslegen? Vom Schreiben her ist es leichter, vom Situation-Erfassen und Lesegefühl, und vor allem für die Darstellung ist es aber wohl besser, man schreibt, in der Er-Perspektive.

Deswegen sind die wenigsten Romane wohl in der Ich-P. geschrieben. Aber ist es deswegen gleich schlechter?

Fragen über Fragen. Ich denke, die Antworten bekommt man nur durch Erfahrung. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Sprechen wir das Thema in einigen Jahren nochmal an, wenn ich etwas mehr Erfahrung habe. Ich speichere mir den Termin im April 2019 🙂

Zitate

Beschreiben verändert das Beschriebene.  −Georg Wilhelm Exler

Schreiben ist leicht – man muss nur die falschen Wörter weglassen.  – Mark Twain

Wenn einem Autor der Atem ausgeht, werden die Zitate nicht kürzer, sondern länger. ∼ John Steinbeck

Hassen ist wie atmen: Macht man es unbewusst, fällt es leicht, macht man es bewusst, fällt es schwerer, aber abschalten kann man es niemals. ∼ A. A.

 

Empfehlung!

Wenn ihr mal nichts mehr zu lesen habt:

Ich empfehle die „Besondere Kinder“-Trilogie von Ransom Riggs:

(1) Die Insel der Besonderen Kinder

(2) Die Stadt der Besonderen Kinder

(3) Die Bibliothek der Besonderen Kinder

Im Englischen im Original erschienen als

(1) Peculiar Children

(2) Hollow City

(3) Library of Souls

 

Eine absolut empfehlenswerte Fantasy-Trilogie! Der erste Band holt etwas weit aus und scheint sich vorerst auf die geschichtlichen Hintergründe der Story zu konzentrieren, aber ehe man sich versieht, findet man sich in Miss Peregrines Heim für Besondere Kinder wieder und schließt den Protagonisten Jacob, die feurige Emma, die junge Claire, die stille Fiona, den mutigen Hugh, den stolzen Enoch, den Gentleman Horace, den unsichtbaren Millard und die starke Bronwyn ans Herz. Folge ihnen durch ein Labyrinth von Ort, Zeit und Schicksal!

Autor in der Krise

Autoren haben es wirklich nicht leicht. Schreiben ist meist der blanke Horror, und manchmal weiß ich selbst nicht, warum ich mir das fast tagtäglich antue.

Und trotzdem höre ich nicht auf. Es ist immerhin Teil meines Lebens geworden, also mache ich es sowieso schon automatisch.

Aber gibt es überhaupt Möglichkeiten, das Ganze zu vereinfachen? Schreibblockaden, dieses „OMG, das ist so schlecht!“ Getue, während man vor dem Bildschirm oder dem Blatt Papier hockt und fast verzweifelt?

Ich habe ein bisschen recherchiert. Tipps probiert. Gestaunt.

Denn einige funktionieren wirklich bestens.

Was tun gegen Schreibblockaden?

Schreiben! Die häufigste Ursache von Schreibblockaden ist doch, dass man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Aber rumsitzen und auf eine Inspiration zu warten bringt auch niemanden weiter. Also schreib einfach! Ob das, was dabei rauskommt nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle.

Ideen kommen beim schreiben. Und zur Not haust du den ganzen Mist in den virtuellen Mülleimer.

 

Aber oft sind es auch die eigenen Gedanken, die einen fast alles hinhauen lassen. Mein Problem war, dass ich meinen Roman mit der festen Überzeugung geschrieben habe: „Dieses Buch wird einmal veröffentlicht und für alle Menschen, die es wollen, zugänglich sein!“

Aber das ist falsch.

Denn du schreibst nicht für andere.

Du schreibst für dich selbst.

Wenn man das erst einmal verinnerlicht hat, ist man nicht mehr so verkrampft beim Schreiben. Im Gegenteil.

Man kann Fehler machen.

Und wenn es nicht so gut klingt, ist es ja nicht so schlimm.

Denn es ist ja deine Geschichte. Nicht die von Anderen.

Info

So… die Ferienpause ist vorbei. Ab jetzt geht es weiter wie gewohnt.

Auf die schnelle noch ein paar Vorschläge für Geschichten.


Schreibe über dich, ohne narzisstisch zu werden.


Nimm einen Songtext als Vorlage für eine Geschichte. (Ich empfehle die Texte von Halsey)


Versuche, eine krimiähnliche Kurzgeschichte zu schreiben, in dem jegliche Klischees vernichtet werden.


Nimm dir ein Buch. Schlage Seite 87 auf. Der vorletzte Satz ist dein Anfangssatz.


 

Writing Prompts

Inspirationen für Geschichten:

Fünf Menschen wachen in dem selben verschlossenen Raum auf. Alle sprechen verschiedene Sprachen. Lass sie das Problem gemeinsam Lösen.


Schreibe über einen depressiven Menschen, wie er seinen Tag erlebt.


Beschreibe einen Tag an deiner Seite aus der Sicht deines besten Freundes.


Dieses Mal muss die Prinzessin den Drachen retten.


Nehmen wir einmal an, Phobien entstehen durch den Tod eines Menschen in seinem früheren Leben. Schreibe darüber.

 

 

Info und Zitate

Demnächst wird der Artikel „Charaktere“ unter „How to write“ herauskommen. Ich arbeite, sooft es die Schule zulässt!

So viel dazu. Heute widmen wir die Zitate mal den Büchern, Quelle und Mündung unserer Hingabe. (hach, bin ich heute poetisch <3 Fast schon zum kotzen :)).

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele  ∼ Marcus Tullius Cicero


Von allen Welten, die der Mensch geschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.  ∼ Heinrich Heine


In Büchern verliest du dich, aber du findest dich auch.


Ein gutes Buch liest man nicht nur, man klettert herein und lässt sich in seinen Träumen dort nieder.


Habe keine Angst vor Büchern. Ungelesen sind sie völlig harmlos.  – Unbekannt


Ich bin Teil von allem, was ich je gelesen habe.  ∼ http://vorablesen.de