Writing Prompts

Inspirationen für Geschichten:

Fünf Menschen wachen in dem selben verschlossenen Raum auf. Alle sprechen verschiedene Sprachen. Lass sie das Problem gemeinsam Lösen.


Schreibe über einen depressiven Menschen, wie er seinen Tag erlebt.


Beschreibe einen Tag an deiner Seite aus der Sicht deines besten Freundes.


Dieses Mal muss die Prinzessin den Drachen retten.


Nehmen wir einmal an, Phobien entstehen durch den Tod eines Menschen in seinem früheren Leben. Schreibe darüber.

 

 

Info und Zitate

Demnächst wird der Artikel „Charaktere“ unter „How to write“ herauskommen. Ich arbeite, sooft es die Schule zulässt!

So viel dazu. Heute widmen wir die Zitate mal den Büchern, Quelle und Mündung unserer Hingabe. (hach, bin ich heute poetisch <3 Fast schon zum kotzen :)).

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele  ∼ Marcus Tullius Cicero


Von allen Welten, die der Mensch geschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.  ∼ Heinrich Heine


In Büchern verliest du dich, aber du findest dich auch.


Ein gutes Buch liest man nicht nur, man klettert herein und lässt sich in seinen Träumen dort nieder.


Habe keine Angst vor Büchern. Ungelesen sind sie völlig harmlos.  – Unbekannt


Ich bin Teil von allem, was ich je gelesen habe.  ∼ http://vorablesen.de

Von Fentanyl und Paranoia

Kennt ihr das, wenn ihr nach einer Schreibphase euren Suchverlauf durchguckt, und einfach nur denkt: Liebe NSA, eigentlich bin ich kein Mörder, wirklich! Bitte steinigt mich nicht!

Für alle, die sich als Leseratten auf meinen Blog verirrt haben: Suchverläufe von Autoren sind wirklich haarsträubend.

Und manchmal, wenn meine Eltern den Suchverlauf checken, kommen komische Gespräche dabei heraus.

„Anni, bist du etwa schwanger?“

„WAS? Nein, nein! Wie kommst du da drauf?!“

„Dein Suchverlauf… du hast nach Antibabypillen, dann nach Schwangerschaftstests und schließlich nach Babynamen und so einem Betäubungszeug gegooglet!“

(Zugegeben, dass habe ich in einer sehr unglücklichen Reihenfolge in meinem Verlauf hinterlassen)

„Gott, Mama, nein! Das brauchte ich für meinen Roman! Die Babynamen-Website benutze ich, um Namen für meine Charas zu finden!“

„Und das Betäubungmittel?? Bist du depressiv??“

„NEEIN! Das Zeug heißt Fentanyl, und ich wollte Leo, also einen Nebencharakter, an einer Überdosis von dem Zeug sterben lassen… IHN, nicht MICH!“

„Achso. Dann bin ich ja, äh… beruhigt, dass nur Leo stirbt.“

„…“

 

Nach meiner letzten Schreibphase sah mein Suchverlauf exakt so aus:

  • Elektronische Fußfesseln
  • Stock in den Hals bohren (da lande ich teilweise auf gutefrage.net)
  • Babynamen
  • synonyme.de
  • Heilung Beinbruch verkürzen
  • Wirkung von Chloroform
  • Wirksame Gifte
  • paranoia
  • unbegründeter Hass auf mitmenschen
  • vorurteile entstehung
  • psychische Erkrankungen hass

Und dabei schreibe ich nicht mal einen Thriller oder Krimi, sondern einen Fantasyroman.

Tja. Jetzt habe ich mir angewöhnt, meinen Suchverlauf zu löschen.

Und solltet ihr je so etwas finden, am Laptop eurer Freunde, Kollegen oder WG-Mitbewohner, denkt daran: stempelt ihn nicht sofort als Psychopathen oder Mörder ab.

Er könnte ein harmloser Autor sein.

Du bist ein Autor, wenn…

…du immer einen neuen Grund für Aufschub findest. Immer.

…dich jemand ruft, während du gerade tief in deiner Schreibphase bist, und du aufschreckst like: „Oh warte, stimmt. Es gibt ja noch diese… Realität. Verdammt.“

…du während des Schreibens neben deinem Protagonisten stehst.

….du schreiben musst. Du hast keine Wahl.

And nobody understands…

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich für meinen Teil habe immer ein Notizbuch bei mir. Immer.

Oder zumindest einen Stift zum Schreiben. Auf deinen Arm kannst du immer schreiben.

Ich weiß nicht. Bin ich die einzige, die ihrem Hobby zuliebe so eine Manie hat? Vor einiger Zeit stand ich wieder einmal am Busbahnhof, und weil ich noch Zeit hatte, kritzelte ich den Entwurf eines kleinen Dorfes, in dem der Protagonist meines Romans gerade willkommen geheißen wurde, in mein Notizbuch. Auf einmal kam ein Junge meines Alters auf mich zu und fragte in einem etwas provozierendem Ton, was ich denn da mache. „Hausaufgaben?“

Ich verneinte und meinte nur: „Entwurf.“

„Du zeichnest?“, fragte er daraufhin, diesmal etwas interessierter. Ich nickte nur, mit der Hoffnung, ihn endlich loszuwerden.

„Die Bäume?“ Er nickte in Richtung der großen Lärchen gegenüber von uns.

Ich verneinte und erklärte, dass ich im Prinzip eine Karte zeichnen würde, für das Dorf der Hauptperson in meinem Roman.

„Ach ja,“ sagte er und drehte sich (wie einige Male zuvor auch schon) grinsend zu seinen Jungs um, bis er sich wieder an mich wandte, „du schreibst also. Tja, wie langweilig.“

Daraufhin lief er wieder zurück zu seiner Clique, immer noch feixend. Bei ihnen angekommen rief er mir nur noch zu: „Das sieht übrigens ziemlich scheiße aus, wie du da stehst und ‚zeichnest‘.“

„Streber!“, ergänzte ein anderer noch.

Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Inkompetente, geistig zurückgebliebene Jungs sind ja nicht unüblich, aber dennoch passiert es mir oft, dass ich mit meinem Hobby als ‚Streber‘ abgestempelt werde, oder Leute es einfach nicht verstehen, wie ich mich stundenlang an den PC setzen und schreiben kann. Oder immer ein Notizbuch mit mir herumschleppe.

Daraufhin frage ich immer: Warum hörst du stundenlang Musik und hast immer Kopfhörer in den Ohren? Wie kannst du immer einen Bleistift in der Hand halten oder dich an den Tisch setzen und einfach die ganze Zeit zeichnen? Wie kann man sich bloß für eine ganze Nacht einem Computerspiel widmen und sein Nintendos und PS4 sogar in der Schule mithaben?

„Das ist halt mein Hobby.“, bekomme ich dann als Antwort.
„Na siehst du“, sage ich also, und widme mich wieder dem Charaktere-Ausdenken.

Manchmal habe ich das Gefühl, Schreiben ist mitunter das am meisten missverstandene Hobby der Welt.

Umso cooler das Gefühl, wenn du jemanden kennen lernst, der all diese Gedanken teilt.

(„OMG, somebody UNDERSTANDS!! Ich behalte dich für immer!“)

 

Zitate

Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.  ∼ Enrique Jardiel Poncela

 


 

Irgendwann kommt der Punkt, an dem aufhören musst, anderer Leute Bücher zu lesen, und dein eigenes zu schreiben hast.  ∼ Albert Einstein


Du kannst einen Autor nicht für das anstrafen, was er schreibt. ∼ Truman Capote


Auf eine Inspiration zum Schreiben zu warten, ist wie auf einem Flughafen zu stehen und nach einem Zug Ausschau zu halten.

Welcome back!

Jep, herzlich willkommen neues Jahr! Hiermit endet meine Weihnachtspause.

Ich muss sagen, ich bin von 2016 ziemlich abgehärtet. Es sind so viele Promis gestorben (Carrie Fisher! Heul!), Politik… gab es irgendwie nicht (beziehungsweise hat verdammt daneben gehauen und auch sonst war es ein Jahr, dass in den Geschichtsbüchern des nächsten Jahrhunderts erwähnt werden wird.

Tja, so viel dazu. Was habe ich vor? Dies und das, sagen wir so. Vor allem will ich intensiv an meinem Roman „Inside“ arbeiten (ob der Titel bleibt, ist so dahingestellt).

Leider kann ich keine Ausschnitte davon in den Blog stellen, sorry. Irgendwann will ich ihn eventuell mal veröffentlichen, und bereits im Internet veröffentliche Texte zu verlegen, das mögen die Verlage so gar nicht.

Ich möchte dieses Jahr einige Bücher und Autoren vorstellen, zum Beispiel Sebastian Fitzek und seine Werke, die Labyrinth-Trilogie von Rainer Wekwerth und mal sehen, was mir noch vor die Füße kommt.

Das Ganze wird unter einer neuen Seite, voraussichtlich mit dem Titel „Empfehlungen“ veröffentlicht.

Außerdem wird „How to write“ erweitert.

Ob ich groß zum Kurzgeschichten schreiben komme, steht leider in den Sternen.

An „Nightwatchers“ halte ich mich ran.

Die kleinen Zitate, „Probleme eines Autoren“ und Writing Prompts werde ich natürlich trotzdem beibehalten. Sie kommen mindestens einmal die Woche.

Danke für euer Interesse und eure Unterstützung 🙂

Ich wünsche allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. <3

Dialogue Prompts

Hier ein paar Dialogue Prompts 🙂


„Alles was ich weiß ist, einer von uns hat recht, und der andere bist du.“


„Du siehst…“

„Wunderschön aus, ich weiß. Können wir los?“


„Du hast wirklich…?“

„Jep.“

„Du hast…?“

„Ja.“

„Heißt das, dass du…?“

„Sehr wahrscheinlich.“


„Darf ich ihn umbringen?“

„Nein!“

„Nicht mal ein bisschen?“


„Es ist nur Blut, nichts radioaktives. Komm runter.“


„Warum hast du Depressionen, das Leben ist doch schön?!“

„Warum hast du Asthma, hier ist doch genug Luft?!“


P.S.: Jetzt über die Ferien ist erst einmal Weihnachtspause. Ich wünsche Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Du bist ein Autor, wenn…

…du nicht aufgibst, trotzdem du immer weiter denkst, dass dein Buch niemals fertig werden wird.

…du mehr halb-fertige Ideen und Romane hast als Freunde.

…du Szenen mit deinen imaginären Charakteren nachspielst, um herauszufinden, wie es in der Szene weitergehen könnte.

…du immer wieder die besten Ideen für Szenen hast, die nicht wirklich in dein jetziges Projekt passen.

…du daran verzweifelst einen Forschungsbericht in der Schule zu schreiben, dich aber nichts daran hindert würde einen Roman über die Hintergrundgeschichte deiner Charaktere zu schreiben.

…du Geschichte nicht als langweilig, sondern absolut spannend und inspirierend empfindest.

 

Schönen 4. Advent ;*