Probleme eines Autoren

  1. Es klingt in deinem Kopf IMMER besser.
  2. Deinem Charakter einen Namen zu geben ist genau so schwer wie deinem erstgeborenen Kind einen Namen zu geben.
  3. Dein Suchverlauf bei Google gleicht dem eines Mörders.
  4. Du kennst Anfang und Ende deiner Story… aber was zur Hölle soll dazwischen passieren?
  5. Du Panik bekommst, wenn jemand wissen will, was du schreibst. („Glaub mir, in meinem Kopf ist das cooler!“)
  6. Wenn du dich nicht für ein Ende deiner Geschichte entscheiden kannst, gibt es nur zwei Optionen: 1. Sie leben glücklich bis an ihr Lebensende./ 2. Alles und jeder muss sterben.
  7. Du schreibst ein Kapitel. Beim nächsten Lesen wird die Hälfte des Ganzen gelöscht.

So viel von mir erstmal (neue Rubrik! Yeah!).

 

First Phrases

Hier ein paar First Phrases (oder Writing Prompts):


Starte mit einer Frage und schreibe, bis du sie beantwortet hast. Wenn du die Antwort nicht weißt: umso besser!


Schreibe eine Geschichte  mit einem Countdown. Fange bei 10 an und ende bei 0.


„Ach, das ist doch ein schöner Tapetenwechsel!“

„Wir sitzen in einer Gefängniszelle.“

„Das war Sarkasmus!!“


„Ich bin kein Mensch. Ich war nie einer. Also wieso erwartest du von mir, dass ich mich wie einer benehme?“


„Ich bring dich um!“

„Darling, ich bin doch schon tot.“


Die First Phrases in Anführungszeichen waren „Dialogue Prompts“. Mann macht daraus eigentlich keine Geschichten, nur Dialoge. Aber es steht euch frei, wie ihr es macht 🙂 

Zitate

Ich bin nicht gut. Ich bekomme es nicht hin, bis heute den neuen Beitrag in „How to Write“ rauszubringen. Aber bis nächste Woche klappt es, versprochen!

Um einen kleinen Vorgeschmack zu liefern, es wird über das Storyboard gehen.

Hier sind dafür ein paar „Writer“-Zitate:


A non-writing writer is a monster courting insanity. ∼Franz Kafka

(Ein nicht-schreibender Autor ist ein in Wahnsinn getriebenes Monster)

With a pencil and a piece of paper, we create worlds. What do you for a living?

(Mit einem Bleistift und einem Blatt Papier erschaffe ich Welten. Was machen sie beruflich?)

A writer is a person who cares what words mean, what they say, how they say it. Writers know words are their way towards truth and freedom, and so they use them with care, with thought, with fear, with delight.  ∼Ursula K. Le Guin

(Ein Schriftsteller ist eine Person, die darauf achtet, was Worte bedeuten, was sie sagen, wie sie es sagen. Schriftsteller wissen, dass Worte ihr Weg in Richtung Wahrheit und Freiheit sind, und deshalb verwenden sie sie mit Sorgfalt, mit Überlegung, mit Angst, mit Freude.

Fill your paper with the breathings of your heart.  ∼William Wordsworth

(Fülle dein Blatt mit dem Atem deines Herzens)

 

Quelle: Pinterest

Bald neu!

Ich habe mich entschieden: Die Seite „Was läuft“ wird bald in das „Kleine Schriftsteller-Alphabet“ umgewandelt! Mal sehen, wie lang ich dafür brauchen werde. Infos werde ich wie schon angekündigt ab jetzt als Beiträge unter der Kategorie „Infos“ (einfach in der Suchleiste eingeben) veröffentlichen.

Und wenn ich gut bin, kommt morgen eine neuer Beitrag für „How to write“ raus 🙂

Umbau!

Ich bin gerade am basteln an der Website, also nicht Wundern wenn bestimmte Sachen auf einmal verschwinden und wieder auftauchen.

Das Widget zum Anmelden und Registrieren findet ihr von nun an ganz unten.

Ich überlege außerdem, „Was läuft?“ zu eliminieren 🙂 Die Beiträge sind einfach viel praktischer, wenn es darum geht, Nachrichten oder Infos rauszubringen. Oder? Wie seht ihr das?

Wenn ihr eine Übersicht über alle bisherigen Infos wollt, gebt einfach „Info“ in die Suchleiste ein. Das Wörtchen bildet eine neue Kategorie 🙂

Schönen Mittwoch noch! Nicht den Mut verlieren, bald ist Wochenende.

 

Geburt einer Autorin

Für einen „Writer“ gibt es denke ich nicht wirklich ein Schlüsselerlebnis für den Anfang seines Tuns, so was nach dem Motto: „Wupp! Ab jetzt bin ich Autor/in!“

Die Grenze ist wohl eher fließend, so wie ich es von meinen Kollegen und Freunden vernommen habe.

Bei mir war das ungefähr so:

Ich war (und bin) eine Leseratte. Ich habe Bücher wirklich verschluckt, ich habe es genossen, die Handlung in meinem Kopf seinen Weg gehen zu lassen. Was ich auch wirklich gern gemacht habe: Mir Szenen nach dem Ende des Buches auszudenken, also „Wie könnten die Protagonisten weitergelebt haben?“ /“Was könnte noch passiert sein?“. Das war nicht nur bei Büchern, sondern auch bei Filmen so.

Und außerdem habe ich mich in die Handlung reingeträumt. Dass ich Teil der Geschichte bin, mit den Protagonisten kämpfe, mit ihnen befreundet bin und sie unterstütze.

Gut, ich meine, macht das nicht jeder?

Außerdem wünschte ich mir, mal meine eigene Geschichte zu schreiben.

Und irgendwann bin ich auf die Idee gekommen: Das geht doch!

Es entstanden Geschichten, Fan-Fiktions mit mir selbst, einzelne Dialoge auf Englisch und Deutsch. Das Schreiben machte mir einfach Spaß und wurde zur Routine. Ich las meine Texte auch gern selbst (also, früher. Heute denke ich mir immer, „War ich eigentlich auf Drogen oder so, was habe ich da fabriziert?!“).

Erst sehr viel später kam mal durch ein Gespräch mit meinen Eltern heraus, dass das Schreiben in unserer Familie liegt. Ein Autoren-Gen, find ich irgendwie witzig 🙂

Nun gut, dass war meine Geschichte. Wie seid ihr so zum Schreiben gekommen, meine lieben Writer?