Autor in der Krise

Autoren haben es wirklich nicht leicht. Schreiben ist meist der blanke Horror, und manchmal weiß ich selbst nicht, warum ich mir das fast tagtäglich antue.

Und trotzdem höre ich nicht auf. Es ist immerhin Teil meines Lebens geworden, also mache ich es sowieso schon automatisch.

Aber gibt es überhaupt Möglichkeiten, das Ganze zu vereinfachen? Schreibblockaden, dieses „OMG, das ist so schlecht!“ Getue, während man vor dem Bildschirm oder dem Blatt Papier hockt und fast verzweifelt?

Ich habe ein bisschen recherchiert. Tipps probiert. Gestaunt.

Denn einige funktionieren wirklich bestens.

Was tun gegen Schreibblockaden?

Schreiben! Die häufigste Ursache von Schreibblockaden ist doch, dass man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Aber rumsitzen und auf eine Inspiration zu warten bringt auch niemanden weiter. Also schreib einfach! Ob das, was dabei rauskommt nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle.

Ideen kommen beim schreiben. Und zur Not haust du den ganzen Mist in den virtuellen Mülleimer.

 

Aber oft sind es auch die eigenen Gedanken, die einen fast alles hinhauen lassen. Mein Problem war, dass ich meinen Roman mit der festen Überzeugung geschrieben habe: „Dieses Buch wird einmal veröffentlicht und für alle Menschen, die es wollen, zugänglich sein!“

Aber das ist falsch.

Denn du schreibst nicht für andere.

Du schreibst für dich selbst.

Wenn man das erst einmal verinnerlicht hat, ist man nicht mehr so verkrampft beim Schreiben. Im Gegenteil.

Man kann Fehler machen.

Und wenn es nicht so gut klingt, ist es ja nicht so schlimm.

Denn es ist ja deine Geschichte. Nicht die von Anderen.

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