Ich oder Er?

Letztens habe ich mich gefragt…

Was ist eigentlich besser? In der Ich oder Er-Perspektive zu schreiben?

Ich meine, mein Roman umfasst nun so um die 20 Seiten. In der Er-Perspektive. Aber irgendwie ist mir das in letzter Zeit zu kompliziert geworden. Ständig komme ich mit dem „er“ in Konflikt, weil man beim lesen einfach nicht weiß, welcher „er“ denn da gemeint ist. Der Prota-„Er“, oder der „Er“, der einen der Nebenpersonen darstellt? Also habe ich entschieden: Alles nochmal in der Ich-Perspektive!

Tja.

Und jetzt sitze ich daran, 20 Seiten nochmal in die Ich-P. umzuwandeln.

Extrems nervig.

Sollte man also von Anfang an mit der Ich Perspektive loslegen? Vom Schreiben her ist es leichter, vom Situation-Erfassen und Lesegefühl, und vor allem für die Darstellung ist es aber wohl besser, man schreibt, in der Er-Perspektive.

Deswegen sind die wenigsten Romane wohl in der Ich-P. geschrieben. Aber ist es deswegen gleich schlechter?

Fragen über Fragen. Ich denke, die Antworten bekommt man nur durch Erfahrung. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Sprechen wir das Thema in einigen Jahren nochmal an, wenn ich etwas mehr Erfahrung habe. Ich speichere mir den Termin im April 2019 🙂

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