How to write

Es gibt bestimmt viele unter euch die sich fragen:

Wie schreibt man eigentlich eine Geschichte?

Hier habe ich dazu eine kurze Zusammenfassung stehen. Ich werde im Laufe der Zeit allerdings mehr detailreichere Beiträge veröffentlichen. 

Wer eine gute Idee hat, dem will diese nicht mehr aus dem Kopf gehen. Man muss sie irgendwo auf’s Papier bringen, dokumentieren und seine Idee so ausleben. Aber wie, wenn man keine Ahnung oder Talent zum Schreiben hat? Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr vorzugehen habt.

Wie fange ich an?

Erst einmal muss man sich über sein Konzept im klaren sein. Wenn man schon von Anfang an eine ziemlich genaue Vision davon hat, was man schreiben will, sollte man auf gar keinen Fall einfach drauf los schreiben! Also, Schritt für Schritt:

1. Die Charaktere

Bevor du mit der eigentlichen Geschichte anfängst, solltest du dir über das wichtigste im Klaren sein: Die Charaktere! Am besten ist, du legst dir eine parallele Word-Datei an, in der du die wichtigsten Dinge kurz beschreibst und deiner Figur eine Persönlichkeit verpasst. Dazu sollten gehören:

  • Name           (kann etwas über den Charakter aussagen, muss aber nicht. Es liegt an dir, ob der Name etwas mit den Fähigkeiten oder Herkunft etc. des Charakters zu tun haben muss.)
  • Aussehen    (Nicht allzu wichtig. Ein paar Stichpunkte wie: braunhaarig, groß, kräftig. Keine genauen Details, außer, sie sind auffällig und mit der Geschichte verbunden. Lasse dem Leser Freiraum für seine Vorstellungskraft ;))
  • Alter            (Keine Zahl, höchstens bei Hauptcharakteren bis 18 Jahren. Sonst nur so etwas wie „jung“ oder „Mitte Dreißig)
  • Rolle in der Story (Auch hier nicht allzu sehr ins Detail gehen. So etwas wie „Schwester von ….“ oder „hat die Fähigkeit ….. „)

Meistens werden die hier noch fehlenden Details während des Schreibens „sichtbar“.

Natürlich kannst du ergänzen, was du willst. Der Steckbrief ist ausschließlich zur Orientierung gedacht. Hier ein kurzes Beispiel:

Name: Helen Schumin

Alter: 16

Aussehen: blond, blaue Augen, klein für ihr Alter

Rolle in der Story: Verliebt in den Protagonisten (Hauptcharakter), was sie in eine schwierige Situation bringt.

So. Weiter im Text.

2. Die Umgebung

Natürlich muss deine Geschichte irgendwo spielen. Um Logikfehler und unrealistische Beschreibungen zu vermeiden, sollte man sich ein ungefähres Bild von der Umgebung des Geschehens haben. Besonders Plätze, an denen relevante Dinge geschehen, sollten etwas sorgsamer durchdacht werden.

Wenn du eine Fantasy-Story schreibst, solltest du darüber nachdenken, dir vielleicht eine kleine Karte zu zeichnen. Dann kannst du die einzelnen Plätze und Landschaften besser einteilen, dir Städte markieren und dir Notizen zum Geschehen machen.

Zu den kleineren Details sollten ungefähre Größe der Landschaft/des Ortes und auffällige Landschaftsmerkmale (Wüste, viele Bäume, eben…) oder Bauten (Hochhäuser, Statuen, große Steine…) zählen. Bei Häusern sollte man auf Gestaltung der Innenräume, Größe, Aufbau und besondere Merkmale und Aussehen achten.

Natürlich geht das auch bei allen anderen Genre, aber bei Fantasy-Geschichten mit ausgedachten und extravaganten Plätzen ist es besser, sich sicher zu sein.

3. Wie fange ich an?

Das kommt auf dich an. Es gibt verschiedene Methoden. Ich starte meistens mit einem Prolog, der in der Zeit vor der Geschichte spielt.

Um einen guten Anfang zu finden, solltest du das Leben des Protagonisten und dessen ausgedachtes Abenteuer schon ungefähr kennen. Du kannst direkt in eine gefährliche/aufregende Situation hineinplatzen, dass macht deine Geschichte von Anfang an ansehnlich.

Oder du lässt die Story mit einer ganz normalen Alltagssituation anfangen, und während du langsam auf das erste Ereignis zusteuerst, erzählst du die über die Vergangenheit/den Charakter und allgemeine Dinge der Hauptperson. Diese Zwischenszenen kommen in jeder guten Geschichte oder Buch vor, und sind daher sowieso unentbehrlich.

Oft passiert es auch, dass man (mich einbezogen) viele Anläufe braucht, um den passenden Anfang für eine Story zu finden. Teste dich selbst und versuche es einfach!

4. Sinnvoll und aktionsreich – Die ganze Story

Vielen fällt es schwer, einen roten Faden zu erstellen. Es gibt viele Wege, eine Geschichte zu schreiben, du musst ausprobieren und den sinnvollsten finden. Das ist wie in Mathe, nur unkomplizierter 😉

J.K. Rowling’s „Harry Potter“-Reihe hat mit vielen kleinen Abenteuern der Protagonisten angefangen, welche sie unabhängig voneinander aufgeschrieben und dann zu einem kompletten Buch zusammengefasst hat. Eine gute Methode, die es auszuprobieren lohnt.

Früher schrieb meist immer drauflos und improvisierte. Eine Methode, die ich nach drei gescheiterten Projekten abgelegt habe. Für eine gute Geschichte müssen die Protagonisten vor Hürden gestellt werden. Es gibt immer Ziele, kleinere wie größere, die letztendlich zum glorreichen Schluss führen. Aber wenn alles glatt verliefe, wäre eine Geschichte nicht halb so spannend. Um diese „Hürden“ zu produzieren, braucht man manchmal etwas Fantasie und logisches Denken: man muss die möglichen Folgen einer Entscheidung betrachten und sie ausbauen. Sei kreativ!

Die besten Ideen zur Geschichte kommen mir meistens Abends. Oder in Chemie 🙂

Wichtig bei einer guten Story ist es, das ganze spannend zu halten. Das heißt:

  1. Die Protagonisten müssen ein Ziel haben, sonst kommt man überhaupt nicht weiter.
  2. Es müssen auf dem Weg zu diesem Ziel Hindernisse entstehen, die es zu lösen gilt.
  3. Ein oder zwei Antagonisten (Gegenspieler) machen sich nicht schlecht, -im Gegenteil. Je nach Inhalt muss die Hauptrolle nicht wissen, wer Freund oder Feind ist.
  4. Plötzliche Wendungen machen sich gut, aber sie dürfen nicht ins Absurde rutschen.
  5. Gefühle und Gedanken der Figuren machen das gesamte Buch aus. Wandel sie, aber langsam und versuche, wie deine Charaktere zu denken.

5. Wie schreibe ich?

Zu Beschreiben, wie man am besten schreibt, ist schwierig. Hier ein paar Tipps:

  1. Spiele mit deinen Worten. Lasse sie dramatisch mit der richtigen Absatzsetzung wirken, arbeite mit Kursivschrift und Satzzeichen und vielem mehr!
  2. Benutze viele Adjektive, versuche sie so passend wie möglich zu setzen.
  3. Versuche, deine Sätze abwechslungsreich zu konstruieren.
  4. Gehe auf Themen der Geschichte ein und nehme sie ruhig ein wenig auseinander.
  5. Schreibe locker und etwas alltagsgetreu. Du schreibst keinen Aufsatz und keine Arbeit, sondern deine Gedanken nieder!
  6. Spiele mit deinen Charakteren. Du bist für ihr Schicksal verantwortlich.

Mehr zu dem ganzen Thema will ich jetzt noch gar nicht sagen 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.