Nightwatchers

Nightwatchers war meine erste Geschichte auf Wattpad.

Angefangen habe ich damit, als ich ungefähr zwölf war, und ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder daran gearbeitet.

Da ich meinen Wattpad-Account bald schließen werde, wird die Geschichte ab jetzt hier ihren Platz haben.

Es geht um ein Mädchen namens Luna (anfangs noch Sophie), die von ihrem Bruder in ihre Heimatwelt gebracht wird. Dort muss sie ihren Vater aufhalten, der ihre Welt zerstören will.

Bitte wundert euch nicht, dass Meiste habe ich im Alter von zwölf, dreizehn Jahren geschrieben, daher lässt die manchmal vom roten Faden her ein bisschen zu wünschen übrig. Alle, die sie bisher gelesen haben, meinen, es ist eine Geschichte zum Träumen, also schaut einfach mal rein und lasst ruhig Vorschläge da.

Hier der Prolog (Von mir damals betitelt mit „Dark Dreams“:

Ich schrie auf. Und rannte los.

Denn da war er wieder. Dieser Mann, dieser schwarze Mann vor dem ich mehr Angst hatte als vor allem anderen, obwohl ich nicht wusste wer er war. Ich rannte aus Angst immer schneller, das Adrenalin rann durch meine Adern, doch aus irgendeinem Grund kam ich nicht vorwärts. Der Mann stand immer noch ungefähr zehn Meter hinter mir, und er bewegte sich nicht. Doch ich konnte sein verächtliches Lächeln sehen. Ich wusste nur zu gut, was es bedeutete. „Du entkommst mir nicht.“ Ich rannte immer noch, obwohl ich längst wusste, dass es sinnlos war. Vor diesem Mann entkam niemand. Er war böse, sehr böse. Man hatte es mir immer wieder eingebläut, er ist böse, renn weg, flieh, so schnell du kannst!! Doch ich konnte nicht mehr. Wollte nicht mehr. Aber wenn ich stehen blieb, würde er mich holen. Und was dann passierte…

„Aaahh!!“

Ich war gestolpert. Keuchend kniete ich nun auf der kalten, feuchten Wiese. Ein Schatten tauchte hinter mir auf. Ich hatte keine Zeit mich umzudrehen. Er zog mich unsanft auf die Füße und strich langsam mit seinen Fingern um meinen Hals herum, dann packte er mich an der Kehle. Ich war wie gelähmt und wimmerte. Ein kalter Schauer durchdrang meinen Körper. Bestimmt wäre ich wieder zusammengesackt, würde er mich nicht festhalten.

Doch auf einmal drang ein helles Licht durch die dunkle Landschaft. Ein riesiger, gespenstisch leuchtender Vollmond ging vor mir auf. Ein eisiger Wind blies durch meine langen Haare. Irgendwer hauchte meinen Namen in die Nacht. „Sophie… Lunaa…“.

Luna?

Ich keuchte. Die schwarze Gestalt riss mich herum. Obwohl ich jetzt direkt vor ihm stand und der Mond mir Licht gab, konnte ich nur ein schwarzes, dunkles Etwas ausmachen. Ich kreischte und versuchte mich verzweifelt loszureißen, doch der Mann hielt mich mit starkem Griff an meinen Handgelenken fest. Wimmernd und schreiend wartete ich auf die Qual, die nun folgen würde.

Doch sieh kam nicht.

Mit einem Mal war der Mann verschwunden.

Wie beim Tauziehen, wenn der eine loslässt nur damit der andere hinfällt, so fiel ich nun auch. Allerdings kam ich nicht auf dem Boden auf. Nein, es gab gar keinen Boden mehr! Unter mir sah ich nichts als endlose Dunkelheit und ich fiel und fiel und fiel…

 

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